Teneriffa: Bestes Hotel mit Spa-Bereich in Europa und im Mittelmeerraum

Das Hotel Botánico & The Oriental Spa Garden in Puerto de la Cruz wurde zum vierten Mal in Folge als bestes Hotel mit Spa-Bereich in Europa und im Mittelmeerraum ausgezeichnet. Der Preis wird von dem Fachverlag  ‘Condé Nast Johansens’ verliehen. Dieser Preis von internationalem Renommee wird anhand der Kundenmeinungen, der Qualität der Hotelanlage und des Spa-Bereichs vergeben.

Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Reisemesse World Travel Market und summiert sich zu den übrigen Auszeichnungen, mit denen das bekannte Hotel Botánico und sein Wellnesskomplex The Oriental Spa Garden gewürdigt wird. Es bestärkt das Bemühen um eine Optimierung der Dienstleistung. Zu den jüngsten Auszeichnungen zählen das „Zertifikat für Exzellenz“ von TripAdvisor, den es zum fünften Mal in Folge erhalten hat und ihn damit zu einem Platz in der  ‘Hall of Fame’ des Reiseportals berechtigt. Hinzu kommt der Preis ‘Spain Luxury Hotel’ in der Kategorie ‘Mejor Hotel de Lujo para el Bienestar’ (Bestes Luxus-Wellness-Hotel) und der prestigeträchtige ‘TUI Holly 2018’, mit dem es unter die 100 besten Hotels der Welt gewählt wurde.

Hotel Botánico, Puerto de la Cruz, Teneriffa

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Die weltbesten Freizeitparks sind auf Teneriffa!

Auf der sonnenverwöhnten Insel Teneriffa befinden sich die wohl schönsten Themenparks der Welt. Erst kürzlich wurde etwa der Siam Park erneut als weltweit bester Wasserpark gekürt. In der Kategorie der weltbesten Zoos darf sich auch der Loro Parque in Puerto de la Cruz wieder den ersten Platz sichern. Gourmet Report dagegen besucht gerne den Monkey Park im Süden der Insel. Gut zu kombinieren mit einem Restaurantbesuch im Süden.

Monkey Park Teneriffa

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Neues Spitzenhotel in Puerto de la Cruz

NEUES 12.18. LIFESTYLE HOTEL AUF TENERIFFA FEIERT ERSTEN SPATENSTICH

Kurz vor Fertigstellung des neuen Seven Pines Resort Ibiza erreicht ein weiteres Projekt der 12.18. Unternehmensgruppe einen Meilenstein: Am 28. September 2017 fand der erste Spatenstich für den Rückbau des ehemaligen Hotels „La Chiripa“ auf der Kanareninsel Teneriffa statt. Die Bauherren Kai Richter und Jörg Lindner von der 12.18. Investment Management GmbH begrüßten mehr als 100 geladene Gäste, darunter den Inselpräsidenten Carlos Alonso.

Auf dem 20.000 qm großen Gelände in Puerto de la Cruz im Norden der Insel entsteht bis 2019 ein exklusives Lifestyle Hotel, das insbesondere junge Menschen und Familien anziehen soll. Mit 161 Suiten unterschiedlicher Kategorien und einer komfortablen Spa Villa besticht die neue Urlaubslocation durch dezenten Luxus, der Teneriffa und die Kanaren in seinen Formen, Farben und Materialien widerspiegelt. Das Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund 22 Mio. Euro. Angrenzend an das Hotel wird zudem ein öffentlich zugänglicher Park mit einer Fläche von 3.475 qm mit zentralem Platz entstehen. Dieser wird nach Fertigstellung an die Gemeinde übertragen. Weiterlesen

Restaurant Lucas Maes, Puerto de la Cruz, La Orotava, Teneriffa

Durch eine Restaurantkritik aufmerksam geworden, besuchten wir heute das Restaurant Lucas Maes. Die Anfahrt ist etwas abenteuerlich. Die Zufahrt liegt genau in der Auffahrtsrampe zur Autobahn Richtung Icod vom Botanico(Puerto de la Cruz) kommend. Wenn Sie von der Autobahn kommen (Ausfahrt Martianez / Botanico von Puerto) müssen Sie erst bis zur Brücke vorm Botanico fahren, um wenden zu können.

Das Restaurant selber ist kitschig-nett. Man sitzt auf Imitat-Raubkatzenfell bezogenen Stühlen drinnen mit Asia Deko. Man kann bei gutem Wetter auch draußen auf Gartenstühlen sitzen.
Wir kamen um 19.30 Uhr und das Restaurant war noch leer. Uns wurde ein Tisch am Eingang zu gewiesen, es war der letzte freie, so der Kellner. (Als wir um 21.15 Uhr gingen, war immer noch ein schönerer frei, den wir auf Nachfrage nicht bekamen).

Der Service war durchgehend freundlich, langsam, unorganisiert und inkompetent. Nach dem wir saßen, wurde erst mal der Tisch eingedeckt. Auch danach dauerte es ewig, bis wir die Speisekarten bekamen. Die deutsche Karte ist lustig – „Teste Menü“ – und die Preise teilweise höher als in der spanischen oder englischen Karte. Keine Böswilligkeit, nur Schlamperei. Als wir bestellen wollten, war wieder niemand im leeren Restaurant zu sehen. Im Laufe des Abends füllte sich das Restaurant mit Deutschen und Spaniern.

Es gab sehr leckeres, frisches Brot, Butter und Käse, Tapinaden und anderes. Prima!

Wir bestellten ein Lachs-Sahsimi und drei mal das ausgebeinte T-bone Steak. Zwei Steaks 3/4, eins medium. Vor ab zwei Gläser Cava zu 3,50 Euro, die dann später mit 4 Euro berechnet wurden. Rotwein gibt es nicht glasweise. Das wusste der Kellner auch nicht. Der Kellner wusste sowieso nicht viel. Leider konnten wir auch nicht viel sprechen, weil mein spanisch nicht gut ist.

Vorab bekam wir als Gruß aus der Küche jeder ein Käsebällchen auf Zwiebelmarmelade. Das erinnerte daran, das der Küchenchef und Inhaber, der nicht anwesend war, ein Belgier ist. Originell.

Das Lachs Sashimi war weniger originell. Es war auch gar kein Sashimi. Es war stark mariniert und ungemein beherzt mit groben Salz gesalzen. Für meinen Geschmack deutlich übersalzen, man schmeckt kaum den Lachs durch Salz und Marinade. Die Aufmachung war wie ein Sashimi mit Gari und Wasabi, jedoch ohne Sojasosse. Auch Stäbchen wurden gereicht. Für Junior nicht, der bekam meine und ich bekam neue. Die Qualität des Lachses war okay, aber nicht berühmt. Hätten wir doch lieber den lokalen Thunfisch statt des TK-Lachses aus Norwegen genommen, nur davon wusste unser Kellner nichts. Das war ein leider am Thema komplett vorbei. Der später kommende Nebentisch bestellten diesen beim deutschen Maitre Sven.

Dann kam unser Fleisch. Alle drei Teller hatten die gleiche Garung, zwischen Medium und medium well. Das war okay, weil es gut schmeckte. Auch Junior war begeistert. Auch hier wurde nicht mit Salz gespart, es war aber nicht übersalzen. Zum Fleisch gab es Kartoffelpüree und Pilze. Der Gang war okay.

Eigentlich wollten wir noch ein Desert. Ich verlangte dreimal nach der Karte und nichts passierte. Dann verlangte ich nach der Rechnung stattdessen, die schnell kam. Zur Rechnung bekamen wir noch ein gesalzenes Schoko-Lollipop Eis.

Wir zahlten mit 1 Liter Wasser 93 Euro. Für Europa ist da  okay, für Teneriffa etwas teuer.

Fazit: Das Fleisch hat es rausgerissen. Wir werden noch einmal kommen und andere Sachen probieren. Die Köche können kochen, die Gerichte sind aber zu überfrachtet, zu unmodern. Der Service müsste besser trainiert werden und über die eigenen Produkte Bescheid wissen. Auch unschön, dass die Preise der Karte nicht berechnet werden. Und das Salzproblem war hoffentlich nur heute. Ansonsten ein Laden für Ziegen! Wir werden trotzdem wiederkommen.

Das Restaurant Lucas Maes hat jetzt auch eine etwas wirre Webseite: Restaurant Lucas Maes Tenerife

Erneuter Besuch Dezember 2012
Wieder begeisterte der Service wenig. Auch wenn diesmal Maitre Sven (deutsch) und die Chefin (englisch-sprachig) anwesend waren. Wenigstens klappte die Kommunikation. Wer es aber gern zackig und schnell haben möchte, sollte nicht am Wochenende kommen, wenn die Hütte voll ist.
Wir wählten das kleine Menü zu 29 Euro (zzgl. 7 % IGIC). Das ist enorm günstig, speziell wenn man es z.B. mit der Goldenen Gans vergleicht, die ähnliche Preise aufruft. Lucas Maes kann kochen. Das hat auch der Michelin festgestellt, der ihn erwähnt, aber keinen Stern gibt. Zwei Sterne gibt es nur im Süden. Wer gerne gut isst, sollte auf jeden Fall zu Lucas gehen! Tolle Qualität zum kleinen Preis.
Das kleine Menü bestand aus Käsebällchen – als Snack in der Karte beschrieben -, anschliessend ein ordentliches Carpaccio und als wahren Höhepunkt des Abends, Bäckchen vom iberischen Schwein in Rotweinsauce mit Kartoffelpüree und Edelpilzen. Das Hauptgericht war perfekt. Weniger schön war, dass wir immer 45 Minuten vor abgegessen Tellern saßen, ehe die abgeräumt wurden. Die Creme Brulee war gut, aber langweilig.

Leider war der Akku meines Telefons alle, so dass ich keine Fotos machen konnte.

Fotos können Sie im Gourmet Report sehen

Restaurant Orquidea, La Paz, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Eine Restaurantkritik zum Restaurant Orquidea, La Paz, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Als wir im Kartoffelhaus aßen, sind wir die Hauptstrasse in La Paz runtergelaufen und entdeckten das Orquidea. Ein Restaurant und Creperie. Offenbar in französischen Besitz.

Das Orquidea war das skurrilste Restaurant, in dem wie bisher auf Teneriffa waren. Es war irgendwie farblich barbiemässig eingerichtet und man sitzt an zu niedrigen Tischen auf Korbsesseln, die mit einer Husse aufgehübscht sind. Die etwas ältere deutsche Bedienung sieht aus wie aus einem baskischen Film, ganz in schwarz mit Baskenmütze. Zwischen drin läuft ein alter Franzose – auch ganz in schwarz – durch das Restaurant, laut erzählend in Richtung Küche, wo ihm die Dame des Hauses genauso laut in französisch antwortet.

Wir alle mögen Kalbsleber. Bisher hatten wir das noch auf keiner Speisekarte gesehen. Darum bestellten wir 4x Kalbsleber (9,95 € incl., 1 Glas Rotwein (1,50€) udn 0,5l Mineralwasser (2x a 1,80). Die Kalbsleber war neben den Kutteln und Coq au vin als Spezialität annonciert. Sie kam mit Zwiebeln und Apfel.
Normalerweise erhält ja die Leber zusammen mit den karamelisierten Zwiebeln und Apfel einen ganz eigenen Geschmack. Hier wurde die -qualitativ hochwertige – Leber gekonnt einzeln gebraten. Nun war es, als ob man drei Sachen zusammen hatte, die nicht zusammengehörten. Schmorzwiebeln, gedünsteten Apfel und gebratene Leber. Dazu kam noch Püree aus der Tüte, mit Wasser angerührt und so geschmacksneutral, das auch salzen nicht half. Das war schade, denn die Leber war gut und auch gut gebraten.
Die Bedienung fand das Kartoffelpüree jedoch prima 🙂

Am Ende zahlten wir 45 Euro, waren nicht sehr satt und nicht sehr glücklich. Vielleicht gehen wir dort mal hin und probieren einen Crepes, aber vermutlich wohl eher doch nicht.

 

La Casa de las Papas, Kartoffelhaus, La Paz, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Eine Restaurantkritik zum Restaurant La Casa de las Papas, Kartoffelhaus, La Paz, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Das „Kartoffelhaus“ befindet sich in der Nähe des SUMA (ehemals Super 2000) Supermarkts. Von dort kommend immer rechts lang, nach 50 Metern auf der rechten Seite.

Das Kartoffelhaus gibt es seit 2 Jahren und wird von einem norddeutschen Paar betrieben. Ich wurde auf das Restaurant aufmerksam, da es in einem Forum von einem sehr wählerischen Mitglied empfohlen wurde. Das Restaurant wird offenbar von den deutschen Senioren geschätzt.

Die Bedienung ist ausgesprochen nett. Die Speisekarte ist sehr umfangreich, aber modular aufgebaut. Ich habe einige Seiten fotografiert.

Wir bestellten Geschnetzeltes mit Rösti in Pfefferrahmsauce (9,90 € inkl.), Bratkartoffeln mit Spiegelei und Spinat (6,90), 1 Wasser mit (1,10) und 1 Glas Rotwein (1,50).

Es fing sehr gut an. Ein guter Beilagensalat mit hausgemachter Thousand Island (?) Sauce. Dann kam das Geschnetzelte in einer zu pfeffrigen Rahmsauce. Der Pfeffer übertönte alles. Die drei Rösti-Ecken waren frittiert, die Sauce hausgemacht. Die Bratkartoffeln schwammen im Fett, waren aber nicht knusprig. Als Spinat hätte ich mir den mit dem Blub gewünscht, stattdessen kam etwas ziemlich zerkochtes.

Fazit: Zu Zweit 20 Euro, aber kulinarisch eher uninteressant. Vielleicht gehen wir noch einmal hier hin und probieren was anderes, weil die Wirtin so nett ist.

Nach dem Essen spazierten wir noch die Straße runter und aßen ein Stück Pflaumenkuchen und einen Apfelstrudel bei Barbara im Algusto-Cafe. Auch hier war die Bedienung besser als das Essen.

China Restaurant Jardin Imperial, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Eine Restaurantkritik zum China Restaurant Jardin Imperial, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Das Restaurant befindet sich von Puerto de la Cruz kommend und Richtung Loro Park fahrend direkt hinter dem Barranco, in dem Shopping Strip gegenüber der Playa Jardin (Strand).

In dieser Shopping Plaza befinden sich mehrere Restaurants und Snack Bars. Einige Outlets sind geschlossen. Direkt neben dem Barranco liegt eine Snackbar, die offensichtlich gerne von älteren deutschen Touristen besucht wird, die dort auch Open Air eine Partie Pool Billard spielen können. Das Restaurant „Jardin Imperial“ liegt neben leerstehenden Restaurants. Innen ist es absolut trashig, man hat den Eindruck, eine oder mehrere chinesische Großfamilien wohnen dort. Also sassen wir relativ kalt draussen auf der Terrasse.
Der Inhaber kommt aus der Mandschurei und spricht relativ gut Englisch. Die Mandschurei ist der äusserste nordöstliche Zipfel von China, angrenzend an Sibirien und Nordkorea.
Der Inhaber empfahl uns authentische Gerichte, die auch Chinesen bei ihm essen. Als typisch mandschurisches Gericht empfahl er Beef auf der sizzling plate (7,50€ ++), als kantonesiches Gericht Schweinefleisch süß-sauer (4,30 Euro) und die Singapur Reisnudeln (Fideo Esti, 5,25€). Ausserdem hatten wir  eine Schale weissen Reis (1,20) und Eierreis (3,25€). Wir tranken vier frische Orangensäfte (0,2l zu je 2,40€).

Das mandschurische Gericht gefiel uns nicht, das süss-saure Schweinefleisch mochten wir, die Singapur Nudeln machten einen authentischen Eindruck. Der recht gute weil nicht fettige Eierreis hatte nur Eier, kein Gemüse dabei. Kein besonders guter Chinese, für Teneriffa jedoch sicher einer der Besseren. Unterirdisch ist der Service. Nicht wie in China üblich kamen die Gerichte zeitversetzt, sondern alles zusammen, so dass einiges schnell kalt wurde. Es war nie jemand vom Service zu sehen, es fragte auch keiner ob es schmeckt.

Fazit: Wir zahlten zu viert 33,28 Euro. Zieht man 10 Euro für O-Säfte ab, waren das 23 Euro, unter 6 Euro pro Person. Wir gingen pappsatt aus dem Restaurant. Wir aßen akzeptabel. Wir werden wohl manchmal dahingehen.

 

Restaurante Peruano, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Eine Restaurantkritik zum Restaurante Peruano in Puerto de la Cruz, Teneriffa

Das Restaurant ist leicht zu finden, es ist am Busbahnhof, ein Stückchen hinter der Post in Richtung Loro Park. Auf der Seite der Post im Keller.

Ich habe gerade gelesen, die Peruanische Küche soll  derzeit die leckerste der Welt sein. Gut, dass wir in Puerto de la Cruz einen Peruaner haben, das Restaurante Peruano.

Wir bestellten natürlich Ceviche oder wie es hier heisst Cebiche (€ 6,75 ++) . Ceviche wird als das neue Sushi gehandelt. Causa Limena (4,65) und Scharfe Langustinos (12,95€). zum Nachtisch Mazamorra Morada (3,45), einen Cafe und 0,5l Wasser.

Die Cebiche schmeckten nur nach Zitrone. Causa Limena ist eine Art leicht saurer Kartoffelsalat. Die scharfen Shrimps, ich habe den Peruanischen Namen vergessen, überzeugten nicht. Sie schwammen in einer bräunlichen Sauce rum und begeisterten wenig. Der Nachtisch, Mazomorra war okay, für den Preis würde ich aber lieber in der Gastrobar die modernen leckeren Deserts nehmen.

Fazit: 35 Euro zu zweit in einem wenig charmanten Kellerlokal für ein interessantes neues Essen, das aber nicht unbedingt begeisterte. Vielleicht war heute kein Könner in der Küche? Wir werden noch einmal hin und andere Gerichte testen. Es muss doch was dran sein an der peruanischen Küche!

Tiroler Alm, La Paz, Puerto de La Cruz, Teneriffa

Eine Restaurantkritik zur Tiroler Alm, La Paz, Puerto de La Cruz, Teneriffa

Das Restaurant ist ganz leicht zu finden. Wenn Sie die Autobahnausfahrt Botanico genommen haben, fahren Sie Richtung Botanico, am Hotel Botanico vorbei, dann kommt es nach ca. 100 Metern auf der rechten Seite.

Wir waren um 18.30 Uhr da. Wir amüsierten uns über die Touristen, die draussen in der Kälte saßen. Es war vielleicht 16°C und etwas windig. Für uns draussen zu kalt. Aber drinnen war es knüppeldicke voll. Klar, warum so viele draußen saßen. Viele alte Herrschaften, aber auch ein paar Jüngere. Geschmissen wird der Laden charmant und routiniert von zwei Mädels, einem etwas Reiferen und einem recht hübschen Jüngeren. Diese Menge zu Zweit schafft niemand sonst in Puerto. Ist auch nicht notwendig, ist ja nirgends so voll.

Das Gasthaus selber ist rustikal. Das Besteck ein Sammelsurium, die Teller haben oft einen Schlag abbekommen. Ist nichts, wenn Sie die neue Freundin ausführen wollen.

Die Tageskarte versprach gefüllte Paprika und Kohlroulade, jeweils für 5 Euro. Das war wohl der Grund, warum es so voll war. Wir bestellten beide Paprikaschoten und für den Junior „Rotkäppchen“, eine Schweineschnitzel mit Pommes, irrtümlich als Wiener Schnitzel, das ja bekanntlich Kalb ist, bezeichnet. Für sagenhafte 3,50 Euro.

Die gefüllte Paprika mit Reis schmeckte wie bei Muttern. Keine große Küche, aber frisch und lecker. Junior mochte das Rotkäppchen auch. Und wir alle mochten den etwas rauhen, aber stets liebenswerten Charme der Serviertöchter.

Zum Abschluß gönnten wir uns noch zu Dritt einem Kaiserschmarren (4,60 Euro). Meine Frau trank ein großes Glas Rotwein (1 Euro), Junior und ich teilten uns 0,5 Wasser (1,50 Euro, alle Preise inklusiv). Für 20,60 Euro haben wir den Laden glücklich verlassen. Junior bekam noch Süßigkeiten mit auf den Weg.

Tendenziell fand ich die Karte in der Tiroler Alm auch zu groß. Ich war schon mal vor Jahren da und hatte ein „Wiener Schnitzel“ und war nicht glücklich. Es mag eine Tagesform dort geben. Wir werden wieder hingehen und berichten. Das Tagesgericht war auf jeden Fall ordentlich und das Preis/Leistungsverhältnis gut.

Entschuldigung, den Kaiserschmarren haben wir so schnell gegessen, da ging kein Foto mehr!

Calle Acevino, 38400 Puerto de la Cruz, Teneriffa

Erneuter Besuch Januar:
Es war wieder knüppeldicke voll, wir mussten 20 Minuten warten. Wir hatten eine Riesenportion – typisch für spanische Restaurants – komplett zerkochte Spaghetti Bolognese, einen Hackbraten mit Industriesauce und zerkochten Kartoffeln, einen sehr hochwertigen Tartar (allerdings auch 15 Euro) und einen gigantisch großen, sehr leckeren Fleischspieß mit Super-Boulette! In meinem gut gezapften Bier schwamm auch etwas Brot rum, wir reklamierten aber nicht, weil Resi und die junge Bedienung so im Stress waren. Heute war es nicht so überzeugend, aber freundlich wie immer.

Erneuter Besuch
Schon gestern wollten wir hin, aber es war so voll, das wir dann das Orquidea getestet haben. Heute hatten wir das Glück, dass gerade viele Gäste gingen, so mussten wir um 18.45 Uhr nur 15 Minuten warten. Vor 19 Uhr sieht es auf der Alm im Januar wie im Altenheim in Wuppertal aus. Ab 19 Uhr ändert sich das Publikum und verjüngt sich etwas und wird internationaler. Auch Skandinavier und Holländer kommen zur Alm. Es ist enorm, was Resi und ihre jüngere Kollegin schaffen. Das schaffen keine anderen Kellner auf Teneriffa. Nicht nur, dass sie alleine bedienen, sie machen auch die Bar selber.  Heute gab es wieder Paprikaschoten mit Reis. 5 Euro. Hatten meine Frau und ich. Junior hatte Rotkäppchen, Schnitzel mit Pommes (3,50€). Unglaubliche Preisleistung. Und unser Aupair hatte wieder Spaghetti Bolognese 5€. Ich fand die Spaghettin nicht lecker, da die Nudeln spanisch-style zerkocht waren. 2 Glas sehr gute gezapftes Pils (je 2 Euro) und für die Kinder 0,5l Wasser (1,50€). Zu viert teilten wir uns einen köstlichen Kaiserschmarren mit Apfelmus (4,60€).  Ich zahlte am Ende 28,60 Euro plus 3,50 Tip. Unschlagbarer Preis. Und wir waren lecker und zufrieden. Am Ende bekam Junior auch noch Süssigkeiten, weil er alles aufaß! Heute verliessen wir die Tiroler Alm glücklich, fast beschwingt!

Restaurante Pato Laqueado Pekin, la Paz, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Eine Restaurantkritik zum Chinarestaurant Pato Laqueado Pekin, la Paz, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Vom Botanico kommend fahren Sie bei SUMA (ex Super2000) recht rein und dann immer geradeaus bis fast zum Ende der Strasse, auf der rechten Seite).

Das Chinarestaurant wurde mir von einer deutschen Residentin empfohlen. Offenbar teile ich ihren Geschmack nicht. Ich müsste es ja langsam wissen, Chinesen auf der Insel taugen nichts.

Die Wirtin aus Fujian lachte sich halbtot, als ich nach einer chinesischen Karte fragte. Hier wird nur für Spanier und Deutsche und manchmal Engländer gekocht. Chinesen essen zuhause! Das sollt eich auch besser tun!

Ich bestellte für 3 Erwachsene und 2 Kinder Weissen Reis (1,55€ alles zzgl 7 % IGIC), Fried Rice (2,55) und Fried Rice mit drei Köstlichkeiten(!) (3,25€) sowie Beef Chop Suey (4,55) und Scharfes Schwein vom Grill (Cerdo Asado) zu 5,95 €. Dazu 1l Mineralwasser (2,55€) und ein 0,5 ohne für 1,05 €, alles in der schicken Plasteflasche.

Das Schwein war scharf, in einer eklig sämigen braunen Sauce. Die Fleischqualität übelst. Das Beef trotz bestimmt langer Zeit in der Marinade immer noch zäh, die Gemüse des Chop Suyes frisch und hervorragend, noch nicht einmal verkocht. Der weisse Reis prima, der Bratreis etwas fettig.

Fazit: Ganz schrecklich. Essen Sie in der „Lackierten Peking Ente“ kein Fleisch und nehmen Sie keinen Bratreis. Gemüse Chopsuey und weisser Reis sind prima und relativ günstig. Wir zahlten 23 Euro und werden nicht so bald wiederkehren. Vermutlich nie.

Restaurante Pato Laqueado Pekin, Calle Acevinos 14, La Paz, Puerto de la Cruz, 922 373 489