Die hellsten Sterne leuchten über Teneriffa

 

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Sternenhimmel im Teide Nationalpark auf Teneriffa © Turismo de Tenerife
Der Teide Nationalpark ist Heimat des dritthöchsten Inselvulkans der Welt und Spaniens größter Erhebung. Von der Starlight Foundation als Starlight Tourist Destination ausgezeichnet, bietet die Kanareninsel Teneriffa aufgrund ihrer geografischen Lage und der geringen Lichtverschmutzung perfekte Voraussetzungen, um den Sternen ganz nah zu sein.  Weiterlesen

Neues Spitzenhotel in Puerto de la Cruz

NEUES 12.18. LIFESTYLE HOTEL AUF TENERIFFA FEIERT ERSTEN SPATENSTICH

Kurz vor Fertigstellung des neuen Seven Pines Resort Ibiza erreicht ein weiteres Projekt der 12.18. Unternehmensgruppe einen Meilenstein: Am 28. September 2017 fand der erste Spatenstich für den Rückbau des ehemaligen Hotels „La Chiripa“ auf der Kanareninsel Teneriffa statt. Die Bauherren Kai Richter und Jörg Lindner von der 12.18. Investment Management GmbH begrüßten mehr als 100 geladene Gäste, darunter den Inselpräsidenten Carlos Alonso.

Auf dem 20.000 qm großen Gelände in Puerto de la Cruz im Norden der Insel entsteht bis 2019 ein exklusives Lifestyle Hotel, das insbesondere junge Menschen und Familien anziehen soll. Mit 161 Suiten unterschiedlicher Kategorien und einer komfortablen Spa Villa besticht die neue Urlaubslocation durch dezenten Luxus, der Teneriffa und die Kanaren in seinen Formen, Farben und Materialien widerspiegelt. Das Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von rund 22 Mio. Euro. Angrenzend an das Hotel wird zudem ein öffentlich zugänglicher Park mit einer Fläche von 3.475 qm mit zentralem Platz entstehen. Dieser wird nach Fertigstellung an die Gemeinde übertragen. Weiterlesen

Teneriffa ist die leckerste Kanaren-Insel

Auch dieses Jahr schnitt Teneriffa hervorragend beim Rating des Guide Michelin ab. Keine andere Kanareninsel hat auch nur ein einziges Sternerestaurant, Teneriffa hat gleich 4 Stück mit insgesamt 5 Sternen:
2 Sterne hat das M.B. im Abama – zurecht! Hingehen!
Auch einen Stern hat das Kabuki im Abama. Das war der lächerlichste Stern den ich je hatte. Aber teuer auch noch und arrogante Kellner!
Im ebenfalls 1 Sterner „El Rincon de Juan Carlos“ in Los Gigantes war ich noch nie, kann also nicht sagen.
Ins besternte Kazan, eine Sushi Bar in Santa Cruz, gehe ich regelmäßig. Es ist gut, aber einen Stern sehe ich da nicht. Nicht ganz billig und immer voll. Unbedingt reservieren!

Beim Bib Gourmand können nun auch die anderen Kanaren mitreden. Bib Gourmand bedeutet, preiswert und gut. Das sollte man mal testen. Leider kenne ich beiden ausgezeichneten Lokale nicht, sie sind erst jetzt im Guide 2017 ausgezeichnet worden.

Bib Gourmand Restaurants Kanaren 2016 - Guide Michelin

Bib Gourmand Restaurants Kanaren 2016 – Guide Michelin

Die besten Restaurants Teneriffas

Freizeitsparks auf Teneriffa

Die Kanareninsel Teneriffa überzeugt als ganzjähriges Urlaubsziel durch ihre Durchschnittstemperatur von 23 Grad, ihre gute Erreichbarkeit und vor allem durch ein vielfältiges Angebot: Ob an den vielen Stränden Sonne und Meer genießen, aktiv werden und die atemberaubenden Landschaft erkunden, idyllische Pueblos entdecken oder mit der gesamten Familie in den Themenparks plantschen – Teneriffa bietet Spaß und Entspannung für jedermann. Weiterlesen

Teneriffas Karneval 2016 – Programm

Teneriffa bereitet sich auf die tollste Zeit des Jahres vor

„Zurück in die 80er“ lautet das diesjährige Motto – Karnevalsbräuche wie „Töten der Schlange“ und „Die Eselinnen von Güímar“

Die größte Kanareninsel feiert in der Zeit von Ende Januar bis Ende Februar bei frühlingshaften Temperaturen den exotischsten und aufregendsten Karneval Europas. Dieser findet jedoch nicht überall gleichzeitig statt, sondern wandert von Ort zu Ort über die ganze Insel. Weiterlesen

2. Stern für M.B. Restaurant im Süden

Der im November erschienende Michelin zeichnete – ganz zu Recht – das M.B. mit einem 2. Stern aus. Das freut uns für den sympathischen Küchenchef Erlantz besonders!

Hier unsere Restaurantkritik: Eigentlich wollten wir im Abama auch wohnen. Email Anfragen wurden jedoch ignoriert. So wohnten wir im Sheraton. Bei einem vorherigen Kurzbesuch empfanden wir die Mitarbeiter im Abama nett, aber inkompetent. Das hat sich jetzt wieder bestätigt. Für uns gibt es ausser Essen keinen Grund, ins Abama zu gehen. Die Mitarbeiter am Empfang schicken Sie in die falsche Etage. Wenn Sie von der Rezeption zum Auto laufen, laufen Sie durch stockdunkle Nacht, weil man dort Lampen vergessen hatte. Mein Frau stürzte auf ihren Heels deswegen. Wenn man die Mitarbeiter fragt, warum da kein Licht sei, bekommt man als Antwort, es ist überall Licht. Dusslig! Kritische Kommentare auf der Facebook Seite des Abamas werden einfach gelöscht ;-)

Das Essen im M.B. ist aber ein guter Grund ins Amaba zu gehen. Am ersten Abend besuchten wir das M.B., Martin Berasateguis Restaurant auf Teneriffa. Executive Chef ist Erlantz Gorostiza. Er ist nett und Weltklasse. Besonders gefiel uns seine Gelatine auf Foie Mouse und sein Bioei mit Pilzen sowie großartige Deserts seines Patissiers Juan Manuel Feitto. Wir hatten das große Menü für 105 Euro. Das Essen war preiswert, im Sinne von, seinen Preis wert.

Der Service war freundlich, aber nicht immer da, wenn man ihn brauchte.
Etwas merkwürdig fanden wir, dass uns auch der 7j. Sohn voll berechnet wurde, obwohl er immer deutlich kleinere Portionen bekam, of nur Halbe.

Das Restaurant M.B. Ist immer einen Umweg wert. Wer auf Teneriffa ist, sollte es unbedingt besuchen.

Am nächsten Abend waren wir in Ricardo Sanz’ KABUKI, einem japanischen Sternerestaurant mit spaninschen Touch. Vorab, es gefiel uns überhaupt nicht. Sushi Fusion ist ein Unsinn. Sushi ist ein pures Vergnügen, warum man dass spanisch oder sonstwie verfremden muss, erschliesst sich mir überhaupt nicht. Es fing schon schlecht an. Impertinent versuchte man unseren 7j. Sohn zu überzeugen, lieber ein Hamburger aus dem Hauptrestaurant zu nehmen. Er ist aber erfahrener Sushi Esser. Dann bekam er keine Auster. Kinder essen keine Austern, so die Auskunft. Er isst aber gerne Austern. Schmecken nach Meer. Er mag das Meer. Es gab Toro in einem Gang – den hochwertigen fetten Thunfisch. Über diesen wurde so eine Art Knäckebrot gebröselt, Tomatenmus an einer Seite und das ganze in einer Soja-irgendetwas Sosse ersoffen. Der Toro war nicht mehr rauszuschmecken. Und er war der hochwertigste Artikel am ganzen Abend.
Ich ließ mich beschwatzen, die Signature Fusion Sushi zu nehmen. Das war lächerlich. Ein Fleischfladen auf einem Reisbällchen wurde Hamburger genannt. Auf einem anderen Bällchen war ein Spiegelei von der Wachtel mit etwas das an Chimichurri von der Konsistenz erinnerte, aber Trüffel sein sollte. Wäre es nicht so teuer gewesen, hätte ich gelacht. So weinte ich fast!

Am Ende gab es belangloses Desert. Wir erinnerten uns wehmütig an dem Abend davor, an dem wir hervorragende Kreationen aßen. Dieses Desert jetzt erinnerten mehr an die Kuchen in der Lounge des Sheratons.

Die Portionen waren durchgehend kindgerecht. Sie waren unverschämt klein. Wir zahlten für das große Menü 107 Euro und alle waren nicht wirklich satt danach.
Fusion Sushi Kabuki muss für uns nicht sein. Was der Michelintester daran findet, ist für uns nicht nachzuvollziehen. Ob er zuviel Reiswein trank oder bin ich ein Ignorant?

Hier finden Sie Fotos von M.B. : https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151554212023124.1073741838.168996673123&type=3

Grand Hotel Mencey, Teneriffa

Auf das Mencey wurde ich aufmerksam, als ich diesen Artikel über die spanischen Sterneköchinnen las. Ich dachte mir, wer so kulinarisch interessiert ist, kann kochen.

Bisher war das Mencey mir als ein etwas heruntergekommenes, liebloses Sheraton bekannt gewesen, vor zwei Jahren übernahm nach einer Komplettsanierung mit Anbau das der Inselregierung gehörende Hotel die IBEROSTAR Gruppe.

Schneckensalat – Grand Hotel Mencey, Teneriffa

Ende November 2013 besuchten wir das Restaurant am Pool, für das Küchenchef Juan Carlos Clemente verantwortlich ist. Er hat, so erfuhren wir, die Küchenleistung in diesem legeren Poolrestaurant vor kurzem runterfahren müssen, weil die Gäste eher die einfacheren Genüsse wollten als die Haute Cuisine.

Man sitzt wunderbar unter großen Bäumen, geschützt von weißen Schirmen oder im offenen Restaurant. Verwundert sind wir, dass weder Besteck noch Gläser poliert sind. Auch können die Kellner keine Fremdsprache und sind so nicht sehr gesprächig. Chef Juan Carlos verspricht uns ein leckeres Lunchmenü. Der Anfang ist sehr schwach mit einer belanglosen Kürbiscreme-Suppe, die nicht besonders abgeschmeckt ist.  Der nächste Gang dagegen ist schön. Pulpo a la Gallega, Tintenfisch nach galizischer Art mit Schnecken. Etwas zu viel Olivenöl, aber geschmacklich perfekt.  Jetzt bekamen wir auch Getränke!
Danach kommt fritierter Käse aus La Palma mit Feigenmarmelade und Pesto. Der Käse hat wenig Charakter, die Marmeladen dominiert zu sehr, das Pesto ist deplaziert. Anschliessend kommt der nächste Gang aus der Friteuse: Muräne mit Maracuja Aioli. Die Muräne ist sehr knusprig, aber auch sehr trocken. Kürzer frittiert wäre vielleicht besser. Trotzdem hat es seinen Charme. Richtig toll ist die Maracuja Aioli, die der Kellner uns als Mayonaise anpries. Sie passte  zwar nicht zum Fisch, wie aßen sie stattdessen zum Industriebrötchen, weil sie so gelungen war. Ein bisschen Achterbahnfahrt. Insgesamt war der Service sehr schwach. Die Kellner konnten keinen Funken Freude aus der Küche übertragen, sie waren einfach nur freundliche Tellerträger.

Der Hauptgang war ein Wolfsbarsch mit Tomatensafran auf kanarischem Risotto mit Süßkartoffelmus. Optisch ein Türmchen der ausklingenden 90er Jahre, wenig ansprechend, speziell der Fisch. Geschmacklich aber sehr gut. Man sollte es eleganter auf dem Teller arrangieren. Der Fisch war perfekt gebraten, mit knuspriger Haut. Das kanarische Risotto, Arroz caldoso, mit Meersfrüchten war schlotzig und ebenso auf dem Punkt. Geschmacklich prima!

Frittierte Muräne, Grand Hotel Mencey, Teneriffa

Zum Ende gab es noch einen Apfelkuchen mit gehaltvoller Vanillesahne.

Insgesamt war das Essen lecker. Wir hatten nun mehr erwartet, da wir von einem Feinschmecker-Restaurant ausgingen. Das ist es nicht. Es ist ein Poolrestaurant in einem Ferienhotel, das ordentlich kocht. Das ist auch stimmig so!

Anschliessend zeigte uns der sehr kompetente Empfangschef, Salvador Ansoleaga, das renovierte Haus. Wir waren begeistert vom Spa Bereich, aber auch von den Zimmern. Da kann man wirklich gut Urlaub machen. Modernes, lockeres Grandhotel.

Grand Hotel Mencey, Teneriffa

Man sitzt sehr schön im Grand Hotel Mencey, Teneriffa

Insgesamt ist das alte Grandhotel anständig. Es gefiel uns gut! Vielleicht von Interesse: Gruppen können die hauseigene Kochschule mieten.

Das Mencey ist günstig über Thomas Cook oder booking.com zu buchen.
Unsere Fotos auf Gourmet Report: Grand Hotel Mencey Tenerife

Mehr Infos unter www.hotelmencey.com/
(via Gourmet Report Blog)

Nicht jede Erfahrung muss man selber machen

Der Idealist schreibt in seinem Blog über die CurryWurst am Südflughafen:

Fehler macht man immer wieder – Currywurst im Flughafen Teneriffa Ich kann nun wirklich nicht sagen, dass wir während unseres Urlaubs auf Teneriffa schlecht gegessen hätten. Die Küche im Hotel war prima, und auch die wenigen Male, wo wir ausserhalb etwas zu uns genommen haben, war das Essen wirklich gut. Bis auf ein Mal.

Lesen Sie den gesamten Text beim Idealisten

Gute Currywurst auf Teneriffa gibt es nur am Samstag auf dem Flohmarkt in Puerto de la Cruz

Restaurant Orquidea, La Paz, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Eine Restaurantkritik zum Restaurant Orquidea, La Paz, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Als wir im Kartoffelhaus aßen, sind wir die Hauptstrasse in La Paz runtergelaufen und entdeckten das Orquidea. Ein Restaurant und Creperie. Offenbar in französischen Besitz.

Das Orquidea war das skurrilste Restaurant, in dem wie bisher auf Teneriffa waren. Es war irgendwie farblich barbiemässig eingerichtet und man sitzt an zu niedrigen Tischen auf Korbsesseln, die mit einer Husse aufgehübscht sind. Die etwas ältere deutsche Bedienung sieht aus wie aus einem baskischen Film, ganz in schwarz mit Baskenmütze. Zwischen drin läuft ein alter Franzose – auch ganz in schwarz – durch das Restaurant, laut erzählend in Richtung Küche, wo ihm die Dame des Hauses genauso laut in französisch antwortet.

Wir alle mögen Kalbsleber. Bisher hatten wir das noch auf keiner Speisekarte gesehen. Darum bestellten wir 4x Kalbsleber (9,95 € incl., 1 Glas Rotwein (1,50€) udn 0,5l Mineralwasser (2x a 1,80). Die Kalbsleber war neben den Kutteln und Coq au vin als Spezialität annonciert. Sie kam mit Zwiebeln und Apfel.
Normalerweise erhält ja die Leber zusammen mit den karamelisierten Zwiebeln und Apfel einen ganz eigenen Geschmack. Hier wurde die -qualitativ hochwertige – Leber gekonnt einzeln gebraten. Nun war es, als ob man drei Sachen zusammen hatte, die nicht zusammengehörten. Schmorzwiebeln, gedünsteten Apfel und gebratene Leber. Dazu kam noch Püree aus der Tüte, mit Wasser angerührt und so geschmacksneutral, das auch salzen nicht half. Das war schade, denn die Leber war gut und auch gut gebraten.
Die Bedienung fand das Kartoffelpüree jedoch prima 🙂

Am Ende zahlten wir 45 Euro, waren nicht sehr satt und nicht sehr glücklich. Vielleicht gehen wir dort mal hin und probieren einen Crepes, aber vermutlich wohl eher doch nicht.

 

La Casa de las Papas, Kartoffelhaus, La Paz, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Eine Restaurantkritik zum Restaurant La Casa de las Papas, Kartoffelhaus, La Paz, Puerto de la Cruz, Teneriffa

Das „Kartoffelhaus“ befindet sich in der Nähe des SUMA (ehemals Super 2000) Supermarkts. Von dort kommend immer rechts lang, nach 50 Metern auf der rechten Seite.

Das Kartoffelhaus gibt es seit 2 Jahren und wird von einem norddeutschen Paar betrieben. Ich wurde auf das Restaurant aufmerksam, da es in einem Forum von einem sehr wählerischen Mitglied empfohlen wurde. Das Restaurant wird offenbar von den deutschen Senioren geschätzt.

Die Bedienung ist ausgesprochen nett. Die Speisekarte ist sehr umfangreich, aber modular aufgebaut. Ich habe einige Seiten fotografiert.

Wir bestellten Geschnetzeltes mit Rösti in Pfefferrahmsauce (9,90 € inkl.), Bratkartoffeln mit Spiegelei und Spinat (6,90), 1 Wasser mit (1,10) und 1 Glas Rotwein (1,50).

Es fing sehr gut an. Ein guter Beilagensalat mit hausgemachter Thousand Island (?) Sauce. Dann kam das Geschnetzelte in einer zu pfeffrigen Rahmsauce. Der Pfeffer übertönte alles. Die drei Rösti-Ecken waren frittiert, die Sauce hausgemacht. Die Bratkartoffeln schwammen im Fett, waren aber nicht knusprig. Als Spinat hätte ich mir den mit dem Blub gewünscht, stattdessen kam etwas ziemlich zerkochtes.

Fazit: Zu Zweit 20 Euro, aber kulinarisch eher uninteressant. Vielleicht gehen wir noch einmal hier hin und probieren was anderes, weil die Wirtin so nett ist.

Nach dem Essen spazierten wir noch die Straße runter und aßen ein Stück Pflaumenkuchen und einen Apfelstrudel bei Barbara im Algusto-Cafe. Auch hier war die Bedienung besser als das Essen.

Das Kartoffelhaus hat für immer geschlossen!