Restaurantkritik: Restaurant Cafeteria Mirador San Pedro

Man sitzt draussen auf der Terrasse toll. Nur essen sollte man dort nicht!

Ceviche vom Restaurant Cafeteria Mirador San Pedro, Teneriffa Nord

Wir haben ja auf Teneriffa das große Glück, dass trotz der hohen Inzidenz und Nivel 3 Bestimmungen die Aussen-Gastronomie geöffnet hat. Wir sind zum Mirador San Pedro gefahren. Das ist, wenn Sie die Autobahn TF-5 nach Puerto de la Cruz bis zum Ende Richtung Icod nehmen, nachdem die Autobahn einspurig wurde, die zweite Ausfahrt rechts. Hier geht übrigens auch ein sehr schöner Wanderweg nach Romantica 2 ab.

Man sitzt hier fantastisch. Sie blicken auf das Meer und in die grüne Landschaft. Hier sitzen und Kaffee oder ein Glas Wein trinken, ist eine Super-Idee. Wir haben den Fehler gemacht und zu Abend gegessen. Wenn Sie Salz gerne mögen, sind sie hier richtig. Aber der Reihenfolge nach.

Der Ausblick auf das Meer wurde von einer 12-köpfigen spanischen Gruppe direkt hinter mir schwer getrübt, die was zu Feiern hatten und wenig Corona-konform sich verhielten. Die Kellner ermahnten sehr schwach, verkauften aber gut Alkohol.

Wir hatten nur zwei Vorspeisen. Ceviche de Cherne (Wolfsbarsch) und „Dumplings“ vom Schwein (Empanadillas de Cochino). Es kam ein Zwiebel / Papaya Salat. Darunter war sehr zäher Wolfsbarsch in einer Mandarinensauce. Essbar, aber indiskutabel. Speziell, wenn man noch den Geschmack des Ceviches von Seve Diaz auf der Zunge hat. Die Dumplings kamen in einem stark frittierten, sehr dicken Teig. Auch sie waren nicht besonders gut.

Empanadillas cochino vom Restaurant Cafeteria Mirador San Pedro

Die Hauptgerichte habe ich gar nicht mehr fotografiert. Das Conejo Salmorejo war akzeptabel, die dazu gereichten Papas Arugas waren selbst nach dem man sie schälte, ungemein salzig.
Das Tataki de Presa Iberico war genauso komplett versalzen wie das leicht angebrateneThunfisch Tataki. Schade um die schönen Grundprodukte. Die Calames a la Romana waren gut paniert und hausgemacht, aber hart und zäh. Die hausgemachten Pommes dazu waren gut. Ich hatte sie ungesalzen bestellt.

Auf Nachtisch verzichteten wir. Der Cafe con leche war gut. Der Service war freundlich.


Vielleicht hatten wir einfach nur einen schlechten Tag erwischt. Aber als Gast bezahlt man für die mangelhafte Küche genauso viel, wie für die an einem guten Tag. Wir werden dem San Pedro nicht so schnell eine zweite Chance geben.

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